Englisch lernen: Kosten 2026 im Vergleich

Was kostet ein Englischkurs in Deutschland wirklich? Alle Wege bis zum Niveau B2 im direkten Vergleich — vom Online-Tutor ab 3 €/Std. bis zum Einzeltraining an der Sprachschule. Preise von Superprof, Preply, VHS und Instituten, Stand 2026.

Kurzantwort

Ein Englischkurs kostet in Deutschland 3–15 €/Std. online, 13–22 €/Std. beim Privatlehrer vor Ort und 40–100+ €/Std. an Sprachschulen. Bis Niveau B2 investieren Sie je nach Weg 500–8.000 €; die günstigste seriöse geführte Option ist die VHS (80–250 € pro Kurs).

Alle Wege im Vergleich

WegPreisKosten bis B2Hinweis
Online-Tutor (Preply, italki)3–15 €/Std.600–1.800 €Günstigste geführte Option; erste Stunde oft gratis
Privatlehrer vor Ort (Superprof, Nachhilfe-Plattformen)13–22 €/Std.1.500–4.000 €Ø 13–22 €; 99 % der Superprof-Lehrer bieten Probestunde gratis
VHS-Kurs (Volkshochschule)80–250 €/Kurs500–1.200 €Staatlich bezuschusst, seriöses Zertifikat, wenige Teilnehmer
Sprachschule / Institut (Inlingua, Berlitz)40–100+ €/Std.3.000–8.000 €Einzeltraining; Gruppenkurse 50–80 €/Std. — Pakete sparen bis zu 15 %
Apps + Selbstlernen5–15 €/Monat60–400 €Am günstigsten, braucht Disziplin; Sprechen bleibt schwach

Die VHS: Deutschlands günstigster seriöser Kurs

Die Volkshochschule (VHS) ist der unterschätzte Standard in fast jeder Stadt: staatlich bezuschusst, Lehrkräfte mit Qualifikation, kleine Gruppen und ein Zertifikat nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen (GER). Ein Semesterkurs (12–15 Abende) kostet typischerweise 80–250 € — das entspricht oft unter 10 € pro Unterrichtseinheit.

Für Berufstätige wichtig: Viele VHS bieten English für den Beruf und Intensivformate an. Wer es schneller braucht, kombiniert VHS mit einem monatlichen Online-Tutor.

Bildungsurlaub: wenn der Arbeitgeber zahlt

In den meisten Bundesländern haben Angestellte Anspruch auf 5 Tage bezahlten Bildungsurlaub pro Jahr (teils „Bildungszeit“). Anerkannte Englisch-Intensivwochen — etwa „English für Beruf und Kommunikation“ — können vollständig darüber laufen: Kursgebühr plus Freistellung, ohne Urlaubsverlust.

Ablauf: Kurs mit Anerkennungsbescheinigung wählen → Antrag spätestens 6–8 Wochen vor Kursbeginn beim Arbeitgeber stellen → schriftliche Genehmigung abwarten, dann buchen. Auch wenn der Arbeitgeber nicht zahlt, ist die Freistellung oft der wertvollste Teil.

Häufige Fragen

Was kostet ein Englischkurs in Deutschland pro Stunde?

Online-Tutoren kosten ab 3–15 € pro Stunde, Privatlehrer vor Ort im Schnitt 13–22 €, und professionelle Sprachschulen mit Einzeltraining verlangen 40–100+ €. Gruppenkurse an Instituten liegen bei 50–80 € pro Stunde, VHS-Kurse sind mit 80–250 € pro Kurs die günstigste geführte Option.

Bis Weltniveau B2 lohnt sich welcher Weg?

Für die meisten Lernenden ist die beste Preis-Leistung ein hybrid: App täglich (5–15 €/Monat) plus wöchentliche Online-Stunde (10–15 €). So erreichen Sie B2 in 12–18 Monaten für etwa 1.500–2.500 € — deutlich unter dem Preis einer Sprachschule.

Lohnt sich die Volkshochschule (VHS)?

Ja, besonders für Anfänger und Grundlagen. VHS-Kurse kosten 80–250 € pro Semester, sind staatlich bezuschusst, bieten kleine Gruppen und ein anerkanntes Zertifikat nach GER-Stufen. Der Nachteil: feste Termine und langsameres Tempo als Einzelunterricht.

Zahlt der Arbeitgeber den Englischkurs — was ist Bildungsurlaub?

In den meisten Bundesländern haben Beschäftigte Anspruch auf 5 Tage bezahlten Bildungsurlaub pro Jahr (Bildungszeit). Anerkannte Englischkurse — auch Intensivwochen — können darüber finanziert werden. Fragen Sie frühzeitig bei der Personalabteilung; die Anerkennung muss vor der Buchung beantragt werden.

Wie finde ich einen guten Online-Tutor günstig?

Plattformen wie Preply und italki listen Tutorinnen ab 3–10 €/Std. aus Nicht-Nativ-Ländern und ab 15–30 € für Native Speaker. Nutzen Sie die meist gratis Probelekzion, um 2–3 Kandidaten zu vergleichen, bevor Sie ein Stundenpaket kaufen — Pakete sparen 10–20 %.

Alle Angaben sind Schätzungen auf Basis öffentlicher Anbieterpreise (Stand 2026) und ersetzen keine Angebote.